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© Thai Temples -  Travelers' Net

Wat ChalongDie Tempel Thailands - Wats genannt - sind heute genau wie früher ein wichtiger Teil der thailändischen Gesellschaft und Kultur. Die Tempel sind natürlich Stätten der Anbetung aber sie sind auch die Wohnstätten der Mönche und Nonnen. Nicht nur bei religiösen Feierlichkeiten besucht man die Tempel; man sucht sie auch zu sozialen Anlässen auf.

Früher waren Tempelschulen die einzigen öffentlichen Ausbildungsstätten, Das heutige, staatliche Schulsystem ist noch keine hundert Jahre alt. Bis jetzt stehen die beiden Systeme Seite bei Seite. Viele staatliche Schulen befinden sich auf heiligem Grund. Heimatlose oder Kinder und Kinder der Armen leben hier und finden hier ihren Anschluss an die Gesellschaft. Auch auf der schönen Insel Phuket gibt es viele Wats. Keine der Tempelanlagen sind freilich so gross wie der Grand Palace in Bangkok, aber jede hat eine besonderen Stil, ein besonderes Ambiente.

SchreinDie Wats auf Phuket präsentieren sich wie kleine Juwelen inmitten grüner Anlagen. Jeder Besucher ist willkommen - ganz gleich welche Hautfarbe er hat und welcher Glaubensrichtung er frönt. In den Tempeln herrscht eine ruhige und freundliche Atmosphäre.

Jeder Thailänder und so manche Thailänderin verbringen einen Teil ihres Lebens im Tempel. Dies ist eine freiwillige Sache, aber ein gewisser gesellschaftlicher Zwang ist schon vorhanden. Es ist allerdings jedem frei gestellet, wann, wo und wie lange er im Schosse Buddhas weilen will. Normalerweise dauert ein Aufenthalt mindestens drei Monate. Und so bildet die Lehre Buddhas un jedem Thai die Grundlage des moralischen Denkens.